Holzdecke streichen – einfach und unkompliziert

Eine Holzdecke verleiht dem Raum Gemütlichkeit und Charme. Problematisch wird es jedoch, bei kleinen Räumen oder niedrigen Deckenhöhen. Da kann es schon einmal passieren, dass die Holzdecke schwer und erdrückend wirkt. Keine Angst: Sie müssen die Paneele nicht gleich entfernen. Haben Sie jemals daran gedacht die Holzdecke zu streichen? Denn meist kann dies bereits wahre Wunder bewirken. Wir zeigen, wie es geht:
 

#1 Material und Werkzeug:

Damit Ihr DIY-Projekt “ Holzdecke streichen” auch zu einem vollen Erfolg wird, sollten Sie bevor sie mit den Arbeiten anfangen, in den Baumarkt fahren. Nichts ist ärgerlicher doppelt und dreifach hinfahren zu müssen. Wir zeigen, was alles im Einkaufswagen landen sollte, damit alles reibungslos über die Bühne geht.

  • Malerpinsel und Farbrolle
  • Schmaler Spachtel
  • Malervlies und Folie zum Abdecken
  • Kreppband
  • Exzenter- oder Schwingschleifer
  • Schleifpapier (Körnung 100 und 180)
  • Schutzbrille und Staubmaske
  • Fugendichtstoff
  • Holzspachtelmasse
  • Vorstreichfarbe
  • Lack

#2 Vorbereitung ist A und O!

Bevor Sie Ihre Holzdecke streichen können, sollten Sie Möbel, Fußboden und Wände abdecken. So vermeiden Sie ungewollte Farbspritzer. Wände und Möbel können Sie schützen, indem Sie Kreppband am Deckenübergang fixieren.

Für den Fußboden eignet sich Malervlies. Denn dieser ist im Vergleich zu einer herkömmlichen Folie

  • kräftiger,
  • rutschsicherer und
  • mehrfach verwendbar.

Sind alle Vorbereitungen getroffen, können Sie mit dem Schleifen des Holzes fortfahren. Dazu nehmen Sie am besten ein 100er Schleifpapier sowie einen Exzenterschleifer. Vorhandenen Klarlack müssen Sie nicht ganz abschleifen. Ziel ist es eher, die Oberfläche der Decke anzurauen um so Unregelmäßigkeiten zu ebenen.

Info: Das Streichen der Holzdecke ohne sie vorher abzuschleifen empfehlen wir nicht. So wird das Endergebnis ungleichmäßig.

 
Eine Schutzbrille sowie Staubmaske schützt Sie vor entstehendem Staub und losen Holzpartikeln. Nach dem Schleifen können Sie den noch anhaftenden Staub problemlos mit einem feuchten Tuch abwischen.
 

#3 Fugen abdichten und Unebenmäßigkeiten ausbessern

Risse, Ritzen und offene Fugen sind zwar klein, jedoch dunkel. Streichen Sie also die Holzdecke in weiß, könnte dies negativ auffallen.

Daher ist es unerlässlich kleine Fehlstellen oder Beschädigungen mit einem Holz-Reparaturspachtel zu füllen. Mit diesem werden Druckstellen, Macken und Risse glatt gespachtelt und können so später nicht mehr auffallen.

Der Holz-Reparaturspachtel muss je nach Herstellerangaben aushärten, damit Sie ihn überschleifen können. Und schon können Sie eine glatte, ebene Fläche herstellen.

#4 Holzdecke streichen: Grundierung

Wer kennt es nicht? Tropfnasen: Sie bedrohen jedes noch so gleichmäßiges Ergebnis in ein ungleichmäßiges zu verwandeln. Wie Sie dem entgegenwirken können? Hier ein kleiner Tipp:

Expertentipp:

  • Beim Streichen von Holz sind mehrere dünne Lackschichten immer besser als eine dicke Schicht.
  • Dünn aufgetragener Lack kann gleichmäßiger trocknen.
  • Dadurch reduziert sich die Gefahr von Tropfnasen.

 
Zum Grundieren der Holzpaneele eignet sich Vorlack. Er verbessert die Haftung zwischen Holz und Lack. Folgendes Vorgehen erleichtert den Auftrag:

Grundierung -
 Holzdecke streichen
  • Streichen Sie die Fuge als erstes mit einem schmalen Pinsel
  • danach kommt die Rolle zum Einsatz
  • Bei der Streichrichtung immer in Richtung der Maserung streichen
  • Erst eine Paneelen-Reihe beenden, bevor Sie die nächste Streichen
  • Nach der Grundierung ca. 10 Stunden trocknen lassen
Grundierung - Holzdecke streichen zweiter Anstrich

Ist die Grundierung trocken, wird die Decke nochmals mit Grundierung bestrichen. Diesmal aber über Kreuz zur vorherigen Streichrichtung.

#5 Decklack für makellose Ergebnisse

Ist auch die zweite Schicht der Grundierung trocken, kann die Holzdecke mit Decklack gestrichen werden. Achtung: Möchten Sie dunkles Holz mit heller Farbe übermalen, sind eventuelle zwei Anstriche mit Decklack erforderlich.

Können Sie sich bei der Farbe für die Holzdecke nicht entscheiden, empfehlen wir das klassische Weiß. Diese schenkt Ihrem Raum eine freundliche Atmosphäre und lässt den Raum größer erscheinen.

So unkompliziert es auch klingen mag: Die Holzdecke mit Wandfarbe zu streichen, empfehlen wir Ihnen nicht. Egal, ob Silikat- oder Dispersionsfarbe: Holz können Sie mit Wandfarben nicht streichen. Normale Wandfarbe haftet auf Holz nicht, blättert ab und vergilbt nach einiger Zeit.

Besser geeignet ist ein weißer Lack oder eine Lasur: Dies schützt das Holz und sorgt dafür, dass dieses nach Jahren noch immer gut aussieht.

Fazit: Wer am falschen Ende spart, zahlt doppelt. Lassen Sie sich Ihre Holzdecke von einem unseren Profis streichen. So sieht das Ergebnis nach Jahren immer noch makellos aus!
 

Erfahren Sie in unserem Beitrag Wände streichen nützliche Tipps zum streichen Ihrer Wänden.
 

Holzdecke streichen – einfach und unkompliziert
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