Wände streichen

In 6 Schritten zum Erfolg

Neuer Anstrich gefällig? Egal ob Blutrot, Königsblau oder Grün – Farben geben unserer Wohnung nicht nur den individuellen Touch, sondern lassen uns in der Wohnung erst richtig heimisch fühlen. Werden einige Tipps dabei beachtet, gelingt das Wände streichen sogar blutigen Anfängern.

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Unsere 4 besten Expertentipps zum Wände streichen:

  • Tragfähigkeit der Wand vor Beginn der Arbeiten überprüfen
  • Gipsputz, Rohputz und Zementputz vor dem Streichen mit Tiefengrund behandeln
  • von der Ecke ausgehend die Wand streichen, dies verhindert Streifen-/ Schattenbildung
  • die Nass-in-Nass-Technik verhindert Streifenbildung

 

Schritt 1 – Vorbereitung ist alles!

Niemand möchte nach dem Streichen vor einer unschönen oder fleckigen Wand stehen. Deshalb ist es wichtig, vor dem Wände streichen zu überprüfen, dass der Untergrund

  • sauber,
  • trocken,
  • staubfrei
  • und tragfähig ist.
Maler bessert mit Spachtelmasse und Spachtel Unebenheiten, Risse, Löcher aus
 
 
Sind Unebenheiten wie Dübellöcher oder Risse in der Wand zu sehen, müssen diese verputzt werden. Spachtelmasse ist hier der kleine Helfer, mit dem Löcher ausgebessert und glatt gestrichen werden können.

Tesafilm auf der Wand festgeklebt und wird abgezogen
 
 
 
Schmückt alte Farbe die Wand vergewissern Sie sich, ob sie noch tragfähig ist. Dafür einfach einen Streifen Klebeband nehmen und von der Wand ruckartig abziehen. Bleiben Farbreste am Klebeband hängen, kann der Altanstrich mit einer Bürste und viel Wasser abgewaschen werden. Bleibt das Klebeband nach dem Ziehen farbfrei, kann das Wände streichen beginnen.

Schritt 2 – Abkleben

Wohnung in der Boden, Steckdosen mit Folie und Malerkrepp abgeklebt sind

Bevor Sie Ihren Wandstreich-Ideen freien Lauf lassen, sollte die Wand vorher gründlich abgeklebt werden. Flächen, denen kein neuer Anstrich verpasst werden soll, vorher gründlich mit Malerkrepp abkleben. Das erspart viele Nerven und Zeit und hat den Vorteil, dass Kanten sauberer gelingen.

Ähnliches gilt auch für Lampen und Steckdosen, nur werden diese am besten gleich abgenommen.

Damit nach dem Streichen keine Putzkolonne antreten muss, gilt: Boden ordentlich mit Folie auslegen und diese am Rand festkleben. Sollen Möbel, Türen und Fenster von Farbspritzern verschont bleiben, gilt auch hier wieder: Alles mit Folie abdecken. So einfach kann es sein, die Wände richtig zu streichen.

Schritt 3 – Wand vor dem Streichen mit Tiefengrund behandeln

Wenn ein poröser, sandender oder stark saugender Untergrund vor dem Streichen der Wandfarbe nicht grundiert wird, führt dies oft zu unschönen und fleckigen Ergebnissen. Doch wann ist Grundieren mit Tiefengrund notwendig?.

Wände, die z. B. aus stark saugenden Materialien wie z.B. Gipsputz, Rohputz oder Zementputz bestehen, sollten vor dem Auftragen von Farbe unbedingt mit Tiefengrund behandelt werden. Erst dann nimmt die Wand die Farbe gleichmäßig auf und verhindert eine Flecken-und Streifenbildung.

Raum mit Schimmel an den Wänden und einem Maler mit Malerrolle in den Händen
Der Tiefengrund kann mit einem Flächenpinsel oder Quast aufgetragen werden. Der Raum sollte eine normale Temperatur haben. Zugluft, zu kalte oder zu warme Räume können zu ungleichmäßigen Ergebnissen führen.

Ist die Wand von Wasser- oder Schimmelflecken befallen, sollte eine Isolierfarbe (diese dient als Grundierung) aufgetragen werden. Erst wenn diese trocken ist, kann der Farbanstrich erfolgen.

Schritt 4 – Richtig Wände streichen: Die Ecke zuerst

Maler der mit Pinsel eine Wand mit Farbe streicht
Wer seine Wände richtig streichen möchte, fängt mit dem Farbanstrich in den Ecken des Raumes an und arbeitet vom Fenster weg. Das verhindert eine Streifen-/ Schattenbildung durch aufeinanderliegende Farbschichten.

Für die kleinen Flächen in den Ecken, Fußleisten oder hinter den Heizkörpern eignet sich ein Pinsel.

Fußleisten müssen mit Lackfarbe und Heizkörper mit hitzebeständiger Spezialfarbe gestrichen werden.

Schritt 5 – Wände streichen Tipps: Nass-in-Nass-Technik

Große Flächen wie Wände sind häufig anfällig für Streifen. Nach dem Anstrich sieht man die Spuren der Farbrolle und die Übergänge der einzelnen Bahnen.

Abhilfe schafft hier ein überlappendes Streichen, sodass die eine Bahn in die andere übergreift. Das verhindert die Streifenbildung.

Mit anderen Worten: Beginnt man die zweite Bahn, darf die erste noch nicht trocken sein. Große Flächen sollten mit einer Rolle behandelt werden: Rolle mittig ansetzen und schon kann das Streichen beginnen. Damit die Farbe richtig aufgetragen wird, sollte vorher der Farbroller auf dem Abstreifgitter abgestriffen werden.

Schritt 6 – Die richtige Richtung macht den Unterschied

Wände streichen kann kinderleicht sein. Vorausgesetzt es werden einige Tipps und Tricks beachtet!

So sollten beispielsweise Wände

  1. erst in Längsrichtung,
  2. dann quer
  3. und anschließend noch einmal in Längsrichtung mit gerader Überlappung gestrichen werden.

Dies garantiert eine gleichmäßige Verteilung der Farbe. Werden einige Vorbereitungen getroffen, die richtigen Werkzeuge verwendet sowie sorgfältig gearbeitet, gelingt der neue Anstrich garantiert.

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Wände streichen

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