Silikonharzputz – Der wirksame Schutzschild für die Fassade

Planen Sie einen Neubau oder wollen Sie Ihren alten Putz endlich sanieren?
Dann lesen Sie gerne unseren Guide zum Thema Silikonharzputz.

 

Silikonharzputz ist der Allrounder; Haus in 4 verschiedenen Jahreszeiten abgebildet
Was der Klimawandel mit Ihrer Fassade zu tun hat? Laut Klimaexperten werden auch die Ansprüche an das verwendete Baumaterial immer höher, da die Niederschläge steigen und die Sonne immer aggressiver strahlt. Wenn die Jahreszeiten immer extremer werden, bekommt das auch Ihr Eigenheim zu spüren.Und wer, wenn nicht der Allrounder Silikonharzputz, kann den neuen Gegebenheiten trotzen?!

1. Silikonharzputz – Das Wichtigste in Kürze

Silikonharzputz ist einer der häufigst benutzten Oberputze. Dieser wird als Teil eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) auf den Unterputz aufgetragen, bevor wahlweise ein finaler Anstrich erfolgt.

  • Silikonharzputz ist stark wasserabweisend
  • Vielseitiger als mineralischer Putz
  • Verhindert Befall von Schimmel, Pilz, Moos, Algen
  • Bindemittel Silikonharz macht den Putz robust und langlebig
  • Gute Dämmeigenschaften reduzieren Heizkosten
Wir empfehlen: Auch den mineralischen Putz sollten Sie mit Silikonharzfarbe überstreichen, daher wird sich der Preis am Ende nicht so deutlich von einer reinen Silikonharzputz-Verarbeitung unterscheiden.

Können Sie mit der begrenzten Farbauswahl leben und wollen ein langlebiges Ergebnis, ist es eine gute Entscheidung mit Silikonharz zu verputzen.

Die Verarbeitung ist für begabte Hobbyhandwerker definitiv eine zu bewältigende Aufgabe. Bedenken Sie aber, dass das Verputzen einer Fassade keine Sache ist, die sie je nach Geschmack alle zwei Jahre angehen.

Das Unterfangen ist kostspielig und vor allem sehr zeitaufwändig. Daher sollten Sie auch die Hilfe eines Experten in Erwägung ziehen, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, mit denen Sie sonst für eine lange Zeit leben müssten.

Sollten Sie Hilfe bei der Verarbeitung benötigen, können Sie jetzt hier ein Angebot einfordern.

 

2. Vorteile

Die ideale Oberfläche für Außenfassaden ist gegen Wind und Wetter, Regen und Sturm gewappnet. Und diese Eigenschaft bringt der Silikonharzputz mit. Durch seine geringe Oberflächenspannung kann keine Feuchtigkeit in das Mauerwerk gelangen.

So wird der Bildung von Schimmel und Algen wirksam vorgebeugt. Gerade bei nördlich ausgerichteten Fassaden oder Innenbereichen wie Keller oder Dach, an die wenig Sonnenlicht dringt, kann dies extrem wichtig sein.

Zudem ist diese organische Art von Putz extrem langlebig und lichtecht. Auch kleinere Stöße, z.B. durch Steinschlag, übersteht der robuste Oberputz ohne Probleme.

3. Nachteile

Nachteile von Silikonharzputz sind:

  • Organische Putze trocknen recht langsam und versiegeln die Fassade vollständig.
  • Während Kunstharzputze in allen Farben hergestellt werden können, ist die Palette bei Silikonharzputz etwas eingeschränkt.
  • Hoher Preis im Vergleich zu mineralischem Putz

4. Silikonharzputz streichen

Vor allem in Verbindung mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) ist das Auftragen denkbar einfach:

Silikonharzputz wird im Eimer gleichmäßig verrühren

Gleichmäßiges Verrühren des Putzes im Eimer.

Expertentipp:Je nach Hersteller muss gegebenenfalls noch Wasser beigemischt werden. Es empfiehlt sich daher, die Anleitung auf dem Eimer gründlich zu lesen und auch zu befolgen! Nur so kann ein fachgerechtes und langlebiges Ergebnis erzielt werden.

 

verschiedene Putzkellen zum Auftragen von Silikonharzputz

Aus dem Eimer mit einer Putzkelle den Silikonharzputz direkt auf den Unterputz auftragen. Lediglich das gleichmäßige Verteilen mit der Glättekelle bedarf einiger Übung.

Ist der Putz vollständig durchgetrocknet (dauert in der Regel 2-3 Tage) kann die wasserabweisende Wirkung noch durch einen Anstrich mit Dispersionssilikaten oder Silikonharz verstärkt werden.

Der Untergrund sollte fest und von Rückständen jeglicher Art (Fett, Feuchtigkeit, Staub) befreit worden sein. Idealerweise verarbeitet man Silikonharzputz bei einer Temperatur von +5°C bis +30°C.

5. Preis von Silikonharzputz

Silikonharzputz ist kein günstiger Putz. Der Preis liegt im Verhältnis zu anorganischen Sorten ein Segment höher. Und zwar nicht unerheblich: Der Preis für einen 25-kg-Eimer startet bei etwa 70,- €, während mineralischer Putz schon für zirka die Hälfte des Preises erhältlich ist.

Preis/25-kg
Silikonharzputzab 70,- €
Mineralputzab 35,- €
Preisverhältnisca. 50 % teurer

Doch Silikonharzputz wird dünner aufgetragen, ist also ein wenig ergiebiger. Auch muss Mineralputz selber angerührt werden, was einen höheren Arbeitsaufwand zur Folge hat.

Die Farbpalette des fertig angelieferten Silikonharzputzes ist limitiert, was dazu führen kann, dass ein zusätzlicher Anstrich in gewünschter Farbe nötig sein kann, sollte die Wunschfarbe nicht unter den lieferbaren sein.

6. Silikonharzputz oder Mineralputz – ein Fazit

Wen der höhere Preis nicht abschreckt, dem sei Silikonharzputz wärmstens empfohlen. Vor allem in Gebieten mit starken Niederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit, versiegelt diese Art von organischem Putz Ihre Fassade am effektivsten.

Auch mineralischer Putz, z. B. auf Kalk-Basis und Silikatputze haben eine gute Dampfdurchlässigkeit, jedoch ist der organische Silikonharzputz auch hier im Vorteil.

 

Silikonharzputz – Der wirksame Schutzschild für die Fassade
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